Der Name Dietz
| Ursprünglich war der Name Dietz vorwiegend im süddeutschen Raum verbreitet. Häufungen des Namens kommen vor in Hessen, Rheinland-Pfalz, Baden, Franken und in den südlichen Teilen von Sachsen und Thüringen. Hier zwei Kartendarstellungen zur Verbreitung des Namens aus der der Wochenzeitschrift „Die Zeit“ aus dem Jahr 2026.
Verbreitung 1850
Verbreitung 2005
Je nach Konfessionszugehörigkeit eines Territroriums während der Feutdalzeit sind die Familien katholisch oder evangelisch.
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Herkunft des Namens
Im Mittelalter hatten die Menschen oft keine Familiennamen. Nicht selten wurde dann ein Vorname zum späteren Familiennamen einer Sippe gemacht. So entstand auch der Familienname Dietz aus einem Vornamen. Analog zu den folgenden Namenskurzformen Heinrich/Heinz, – Ludwig/Lutz, – Kunrad/Kunz, – Gottfried/Götz – Friedrich/Fritz wurde Dietrich zu Dietz. Dietz oder Diez? Meistens waren die Einwohner eines Dorfes noch in der frühen Neuzeit Analphabeten. Der einzige, der damals der Schrift halbwegs kundig war, war der Ortsgeistliche. Da es zunächst keine eindeutig festgelegte Orthografie gab, entschied der Pfarrer auch über die Schreibweise der Namen. Zunächst tauchte bei meinen badisch-fränkischen Vorfahren in den Kirchenbüchern von Kupprichhausen die Form „Diez“, also ohne „t“ auf. Mitte des 18. Jahrhunderts wird für unsere Familie die Schreibung „Dietz“ üblich.
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Anekdote
| Nicht alle Vorfahren hatten Glück, wenn Sie Heckfeld verlassen hatten, in die „Fremde“ gingen und dort ein unsolides Leben führten.
Rechts ein Beispiel aus dem Jahre 1894: |
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